Schilddrüsenbeschwerden

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Wenn die Schilddrüse verrückt spielt, dann liegt es vielleicht an Ihrer Leber oder Ihrem Darm


Was hilft bei Knoten, Zysten, Autoimmunerkrankungen, Hashimoto, Morbus Basedow, hormonellen Störungen und Schilddrüsenunterfunktion bzw. Schilddrüsenüberfunktion?

Bei Erkrankungen der Schilddrüse ist die Symptomatik generell oft unspezifisch und kann individuell sehr unterschiedlich auftreten. Denn die Schilddrüse kontrolliert den Stoffwechsel in jeder unserer Körperzellen. Sie hat somit enormen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Dies gelingt ihr mittels bestimmter Schilddrüsenhormonen. Die Schilddrüse ist zuständig für Wachstum, Fortpflanzung, Stoffwechsel und Abwehr. 

 TSH – T3 – T4

Die Schilddrüsenhormone unterstützen die Verwertung von Nahrungssubstanzen in den Zellen, im Energie- und Wasserhaushalt, die Temperatursteuerung, das Skelettwachstum, die Aktivität der Schweiß- und Talgdrüsen der Haut, die Darmmotorik. Schilddrüsenhormone wirken auf Herz, Blutdruck und Blutgefäße. Sie wirken auf den Zucker-, Fett- und Bindegewebsstoffwechsel. Sie wirken im Knochenstoffwechsel und verhindern den Knochenabbau. Sind z. B. nicht genügend Schilddrüsenhormone im Blut vorhanden, wird in der Hirnanhangdrüse TSH ausgeschüttet.

Dieses TSH ist ein Hormon, das die Schilddrüse anregt, mehr T4 zu bilden, welches dann in der Leber zu T3 verstoffwechselt werden muss. Und hier beginnen die Probleme. Denn, wenn heute Schilddrüsenwerte untersucht werden, liegt der Fokus meist auf dem TSH und dem T4-Wert. Der T3-Wert bleibt oft unbeachtet oder wird falsch interpretiert. Dabei ruft ein Mangel an T3 ebenfalls die Symptome einer Unterfunktion hervor. Manche Menschen besitzen einen völlig normalen T4-Spiegel, wandeln davon aber nicht genügend in T3 um. Viele leiden deshalb unter einer Unterfunktion – ohne dass es jemand bemerkt. 

Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis

Die Schilddrüsenerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis ist autoimmun bedingt, das heißt: Der Körper beginnt, aus unbekannter Ursache Antikörper gegen Eiweiße der Schilddrüse zu bilden. Somit gehört Hashimoto zu den sogenannten Autoimmunerkrankungen. Eine Hashimoto-Thyreoiditis führt zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse. Auf die Dauer kann das ständig entzündete Schilddrüsengewebe zerstört werden, was eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) zur Folge hat. Die Hashimoto-Thyreoidits eine der häufigsten Ursachen der Schilddrüsenunterfunktion und damit eines Mangels an Schilddrüsen-Hormonen.

Meistens erkranken Menschen zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr. Frauen sind wesentlich häufiger betroffen als Männer. Bei Frauen fällt der Erkrankungsbeginn oft mit den Wechseljahren zusammen. Darum muss bei beginnenden Wechseljahresbeschwerden immer auch die Schilddrüse überprüft werden, weil die Symptome oft fehlgedeutet werden.

 

Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)

Im Erwachsenenalter entwickelt sich eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) meist schleichend, anfangs treten keine oder kaum Beschwerden auf. Symptome machen sich in der Regel erst bei einer stärkeren Unterfunktion bemerkbar. Die Beschwerden müssen nicht alle auftreten und können auch unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

Für eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) typische Symptome sind:

  • Extreme Müdigkeit, übermäßig schnelle Erschöpfung
  • Depressive Verstimmung
  • Konzentrationsstörungen
  • Antriebsmangel
  • Kopfschmerzen
  • Desinteresse
  • Kälteempfindlichkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Verstopfung
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Kühle, trockene Haut
  • Geschwollenes Gesicht, geschwollene Zunge und Augenpartien
  • Stumpfe Haare, Haarausfall
  • Gewichtszunahme

 

Schilddrüsenunterfunktion (Hyperthyreose)

Bei Schilddrüsenentzündungen kann es zeitlich begrenzt auch zu einer Überfunktion kommen. Sehr selten sind hormonproduzierende Tumoren (zum Beispiel Schilddrüsentumoren oder Tumoren der Hirnanhangdrüse) Ursache einer Hyperthyreose. Wird in der Frühschwangerschaft ein bestimmtes Hormon, das im Mutterkuchen gebildet wird (HCG), in zu großen Mengen produziert, kann dies ebenfalls zu einer vorübergehend auftretenden Überfunktion führen, oft verbunden mit heftigem Erbrechen. Auch bei einer zu hoch dosierten Schilddrüsenhormontherapie kann es zu Hyperthyreose-Symptomen kommen, die nach einer Anpassung der Dosis aber wieder verschwinden. Einige mögliche Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion sind:

  • Nervosität, Reizbarkeit, Rastlosigkeit, Konzentrationsschwäche,
  • Zittern,
  • Schlafstörungen,
  • Hoher Blutdruck, heftiger Puls und zu schneller Herzschlag (Herzrasen); im Extremfall auch lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen, 
  • Gewichtsverlust trotz guten Appetits
  • Warme, feuchte Haut, Schweißausbrüche, Wärmeunverträglichkeit
  • Haarausfall, brüchige Nägel
  • etc.


Genaue Diagnostik. Wirkungsvolle Therapien.

Bei vermuteten Erkrankungen der Schilddrüse – neben den klassischen Schilddrüsenwerten – oft auch der Darm, die Sexualhormone und die Mikronährstoffe, z. B. Selen, Q10 und Omega-3-Fettsäuren berücksichtigt werden. So tritt die zunehmend häufige Hashimoto-Thyreoiditis (Hashimoto-Krankheit der Schilddrüse) als Ursache einer Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) oftmals zusammen mit dem Leaky-Gut-Syndrom des Darms auf. Die Ursache für dieses Autoimmun-Phänomen ist also sicherlich auch in einer Störung des Darmwand zu suchen. Was die Schilddrüse also nicht braucht, ist ein kranker Darm. Schließlich müssen die für die Hormonsynthese unbedingt erforderlichen Mikronährstoff-Zutaten aus unserer Nahrung über die Darmschleimhaut in Blut und Zellen gelangen. 

Schilddrüse und Cholesterinwerte

Übrigens ist eine Unterfunktion der Schilddrüse häufig auch Auslöser für hohe Cholesterinwerte. Kritisch wird dies vor allem dann, wenn Patienten sogenannte Statine zur Senkung ihres Cholesterinspiegels verschrieben bekommen. Denn Statine blockieren die Schilddrüse zusätzlich und verstärken somit die Unterfunktion. Der Teufelskreislauf ist perfekt. Darum denken Sie an Ihre Schilddrüse, falls Ihre Cholesterinwerte recht hoch sein sollten.

Eine sinnvolle und zielgerichtete Auswahl von wichtigen Labortests hilft uns weiter. Dadurch erhalten wir die entscheidenden Informationen, die wir für eine zielführende Therapie benötigen. 


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